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Erinnerung an verstorbene Mitglieder des Pommerschen Künstlerbundes

Jürgen Wellner

1937 - 2020

aus dem Nachruf im Vereinsblatt 2020, S.39

Im Januar 2021 wurden im PKBKunstLADEN in einer Ausstellung ausgewählte Aquarelle von Jürgen Wellner aus seinem Nachlass gezeigt. Die Vielzahl der Aquarelle und seine intensive Arbeitsweise überraschten.

Jürgen Wellner nähert sich seinen Motiven immer analytisch, geht in der Aquarelltechnik ganz klassisch vor. Zarte, feine Töne überlagern einander. Nur selten arbeitet er großflächig, ungebrenst. Ludwig Richter und C.D.Friedrich sind seine Vorbilder, aber auch Vilhelm Hammershoi. Die Bilder, hauptsächlich Naturlandschaften, entstehen auf seinen Reisen innerhalb von Deutschland, aber auch in Skandinavien, Rom, USA, Philippinen, direkt vor Ort. Von jedem Motiv gibt es mehrere Varianten. So erlebt er seine Motive mehrfach, untersucht sie, dokumentiert sie mit Akribie. Er sammelt den Wechsel von Lichtsituationen und damit Farben. Größtenteils entstehen die Aquarelle über Bleistiftzeichnungen.

Die frühen Kindheitsjahre in Stettin sind prägend für ihn, wie für viele seiner Generation. Später flüchtet seine Mutter mit ihm und der jüngeren Schwester nach Dresden. Wegen der Arbeit des Vaters müssen sie nach Wuppertal ziehen, wo Jürgen Wellner sein Abitur ablegt und danach in Göttingen, Kiel und Zürich Deutsch, Latein und klassische Archäologie studiert. Noch während der Zeit seines Schuldienstes von 1965 - 2001 belegt er Kurse an der Folkwangschule in Essen. 1993 wird er Mitglied im Pommerschen Künstlerbund, er lebt wieder in Dresden - und so schließt sich der Kreis für ihn.
(Sigrid Henschel)

Volkert Krietsch

1943 - 2012

aus den Nachrufen im Vereinsblatt November 2012, S.35-37

„Es gibt in dieser Welt zu viel Grau.“

„Farben von besonderer Leuchtkraft und von klarem Ausdruck, starke Formen und kräftige Akzente, das sind Kennzeichen vieler Werke von Volkert Krietsch. Volkert Krietsch selbst sprach vom „Schrei der Farben“, der Faszination lautstarker Farben, der er sich hingab, die er leidenschaftlich nutzte und suchte, sie auf Papier oder Leinwand einzufangen.“ (Isa Krietsch, 2013)

In seinen Bildern zog Volkert alle Register, von Giftgrün bis zum Blattgold... Das Motto "schöne Landschaft, aber keine Motive" gab es für für Volkert nicht. Er malte dann mit voller Leidenschaft einen knallroten Postkasten, an dem wir jeden Tag vorbeikamen... Mit Volkerts Tod hat der Pommersche Künstlerbund viel Farbe und feinsinnigen Humor verloren. (Burghard Szymanski)

Wir lernten uns 2003 im polnischen Osiecki kennen, als Volkert an einem Pleinair des Pommerschen Künstlerbundes teilnahm. Ja, ich gebe zu, ich betrachtete ihn ein wenig skeptisch - blauer Overall - weißer Bart - und ein durchaus selbstbewusstes Auftreten - ein Künstler halt! Doch ich war sehr erfreut, als ich mit ihm ins Gespräch kam und wir während des Skizzierens und Malens tiefgreifende, ja philosophische Ansichten über die Kunst und das Leben mit und in ihr, erörterten - ein gütiger, liebenswerter Mensch mit für mich sehr gesunden Ansichten... 2004 in Mrzezyno - selten haben wir so viel gelacht wie bei diesem Workshop - Volkert war nie um eine trockene, humorvolle Bemerkung verlegen - und trotzdem arbeitete er ernsthaft und zielstrebig,um seine Intuitionen kreativ und farbig zu Papier zu bringen! Am Ende des Workshops in Boizenburg 2011 sagte er: "Weißt du, ich wollte noch einmal mit euch allen zusammen sein!" ... Ich persönlich habe nicht nur einen aufrichtigen und kreativen Künstlerkollegen, sondern auch einen lieben Freund verloren." (Siegfried Barz)

Kennengelernt habe ich ihn auf einem Treffen in Kukuk, wo er dem Pommerschen Künstlerbund beitrat und sofort durch seine beachtliche künstlerische Produktion, sein offenes Wesen und insbesondere durch seine Fröhlichkeit überzeugte. Mir bleibt die Erinnerung an einen höchst aktiven, vor Lebensfreude sprühenden, kameradschaftlichen und voller Humor steckenden Kollegen, der ein vielseitiges und spannungsreiches Werk geschaffen hat. Volkert Krietsch war eine Bereicherung für den Pommerschen Künstlerbund. (Manfred Prinz)

Siegfried Weltmeier

1922 - 2015

aus dem Nachruf im Vereinsblatt 2015, S.47

"Siegfried Weltmeier gehörte noch zu jener Generation, die Flucht und Vertreibung bewußt erlebt hat. Er war damit ein langjähriges und tragendes Mitglied des Pommerschen Künstlerbundes, das die Neugründung nach 1979 und dann auch den Aufbruch nach der Wende wesentlich mitbestimmt hat. Er gehörte vor allem bei der Schwerpunkt-Verlagerung nach Vorpommern zu den aktiven Streitern der westdeutschen Mitglieder, die darin einen neuen Entwicklungsansatz sahen. Für den Pommerschen Künstlerbund war diese Position ein unschätzbarer Wert, die Bemühungen um seine künstlerische Etablierung im Raum der neuen Bundesländer zu fördern.

Siegfried Weltmeier war von der vorpommerschen Landschaft und Kultur fasziniert, er versäumte keinen Workshop, den wir durchführten. Als Naturmensch zog es ihn in unberührte Ecken, er saß einen ganzen Tag an der Spitze der Insel Vilm, schwärmte von der Einzigartigkeit dieser Landschaft, von der Unendlichkeit des Meeres, von der Weite des Himmels, vom Schwung der Mönchguter Hü-gel und von dem unglaublichen Chor der Vogelstimmen, die seine Malerei begleiteten. In Vogelstimmen kannte er sich ja aus als gelernter Forstmann und Naturkundler, und so konnte er uns auch auf diesem Gebiet zum Staunen und Bewundern bringen. Jeder Workshop, jede Reise und Veranstaltung wurde ihm zum Erlebnis: und er hat dies auch zur Motivierung unserer Aktivitäten emo-tional verdeutlicht.…

Sein künstlerisches Credo und sein Maßstab waren, ein Werk müsste beseelt sein. Das konnte man in seinen Arbeiten entdecken. Ein Hauch klug abgestimmt gesetzter Farbtöne eröffnete Tiefe und emoti-onalen Klang und den Atem einer außerordentlichen Naturbeziehung."
Der Vorstand des Pommerschen Künstlerbundes

Karl Schlösser

1934 - 2018

aus dem Nachruf im Vereinsblatt 2018, S. 54

Im März 2018 starb Karl Schlösser, korrespondierendes Mitglied des Pommerschen Künstlerbundes, nach einem schöpferischen, erfüllten Leben. Seine künstlerischen Begabungen waren mannigfaltig.

Er leitete 10 Jahre lang eine Theatergruppe in Demmin, schuf Skulpturen, Grafik und Malerei und bestritt zahlreiche Ausstellungen. Besondere Beachtung fand sein 13-teiliger Zyklus "Brennendes Demmin", in dem er seine traumatischen Erlebnisse vom Kriegsende verarbeitete. Ein Bild daraus ist in der Ausstellung zur Pommerschen Geschichte im Pommerschen Landesmuseum Greifswald zu sehen.

Der Bildenden Kunst hatte er sich seit Jahrzehnten verschrieben, zunächst vor allem der Plastik, dann immer stärker und überzeugender der Malerei.

Ihn faszinierte neben dem Thema der zerstörten Natur die Aufgabe, wichtige Persönlichkeiten wie Ilse von Heyden-Linden, ein Mitglied des frühen Pommerschen Künstlerbundes, in eigenwilligen Porträts festzuhalten. Auf literarischem Gebiet erschienen von ihm 15 belletristische und regionalgeschichtliche Publikationen. 2017 wurde ihm für sein jahrzehntelanges verdienstvolles Wirken in Demmin die Ehrenbürgerschaft seiner Heimatstadt verliehen.

Willi Berger

1922 - 2018

aus dem Nachruf im Vereinsblatt 2019, S.57

"Er studierte bei Friedrich Stabenau und Heinrich Ehmsen Malerei und arbeitete als Revierförster. Im September 1955 besetzte Willi Berger bis 1979 die Stelle des Konservators auf der Biologischen Station in Kloster auf Hiddensee. Mitglied des Pommerschen Künstlerbundes wurde er 1999. Der Inselmaler ist eine Institution auf dem kleinen Eiland…

Als freischaffender Maler bestimmten Farben und Firnis, Paletten und Pinsel sein Leben. An die 4.300 Werke hat der Kreative und Kunstbesessene geschaffen, in seinem Atelier Schwalbennest in Kloster und auf vielen Reisen. Seinem Kunstlehrer und Freund Hans Meissel setzte er 1990 an der Berliner Mauer mit dessen Bild "Soli Deo Gloria" ein künstlerisches Denkmal. Er restaurierte einige Werke von Elisabeth Büchsel. Otto Niemeyer-Holstein ließ sich von Berger porträtieren. Günter Grass besuchte ihn fast jährlich und sein Nachbar Walter Felsenstein... Viele hat der 96-jährige überlebt.

Willi Berger hinterlässt nicht nur unzählige Bildwerke. 1965 erschien sein Buch "Hiddensee" (Unser kleines Wanderheft Nr. 116, Leipzig Brockhaus), 2007 seine Autobiografie "Wald, Wasser, Wind – Rückblicke"…
Textausschnitte nach K.-J. Lebus

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